Flatrate-Bordell schafft Flatrate ab
Billiger geht's nicht: Das umstrittene Heidelberger Flatrate-Bordell hat offenbar einen neuen Betreiber und ein neues Motto – jetzt gibt es Sex zwar nicht mehr für eine Pauschale, aber dafür zum Schnäppchenpreis von 25 Euro.
Für Kritiker, welche die Ausbeutung der Prostituierten anprangerten, dürfte das der reinste Hohn sein: Denn damit ist aus dem Flatrate-Bordell ein Discount-Club geworden.
Mit dem Slogan „Sex mit allen Frauen, solange Du willst, so oft Du willst und wie Du willst“ hatte das Etablissement bundesweit für Empörung gesorgt.
Für 70 Euro sollten Kunden unbegrenzt die Dienste der Ladies in Anspruch nehmen können.
Es folgte eine großangelegte Razzia, der Club wurde vorübergehend geschlossen.
„Damit es weitergehen kann, wurde das Angebot geändert“, sagte ein Sprecher nach der Wiedereröffnung.
Die Geschäftsidee: Statt unbegrenzt Sex für wenig Geld sollen Kunden 20 Minuten Sex für noch weniger bekommen.
Hinzu kommt jetzt ein Eintritt in Höhe von 20 Euro (abends 30 Euro). Eventuelle „Extras“ müssen „mit der Dame abgesprochen werden“.
Damit wirbt die Bordell-Kette „Pussy Club“
Offenbar steckt ein neuer Betreiber hinter der Konzeptänderung.
Die bis vor Kurzem angeblich alleinverantwortliche Betreiberin Patrizia F. (25) aus Rumänien sitzt laut „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ seit einer Razzia Ende Juli in Untersuchungshaft.
Die Bordell-Kette „Pussy Club“ hat weitere Filialen in Fellbach (bei Stuttgart), Schönefeld (Berlin) und Wuppertal.